Vivien Hohnholz

Musiktheaterregie

Vivien Hohnholz studierte Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg sowie Anglistik und Biologie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Ihre Theaterlaufbahn begann am Theater Bremen, mit dem sie bis heute eng verbunden ist. Zwischen 2016 und 2020 war sie dort als Regieassistentin und Abendspielleiterin engagiert und gab mit Poulencs Die menschliche Stimme ihr Regiedebüt. 2021/2022 inszenierte sie anlässlich der Eröffnung der neuen Spielstätte der Bremer Philharmoniker Strawinskys L’histoire du soldat. Im Mai 2025 folgte der musikalisch-installative Raumparcours Ist da wer?, den sie gemeinsam mit Musiker:innen der Bremer Philharmoniker erarbeitete. Bis Juli 2025 war Vivien Hohnholz fest als Regisseurin und Regieassistentin am Staatstheater Kassel engagiert, wo sie u. a. das szenische Konzert Nacht im Babylon inszenierte sowie in der Spielzeit 2024/25 die Regie von Mozarts Così fan tutte übernahm. Im September wird sie mit Verdis La traviata die Spielzeit 2025/26 am Landestheater Detmold eröffnen.

Vivien Hohnholz arbeitet regelmäßig mit renommierten Regisseur:innen wie Tatjana Gürbaca, Paul-Georg Dittrich, Christiane Pohle, Marco Štorman und Andrea Moses zusammen und übernimmt dabei sowohl Assistenz- als auch Co-Regiepositionen. In der Spielzeit 2021/22 realisierte sie gemeinsam mit Tatjana Gürbaca die szenische Neueinstudierung von Così fan tutte am Národní divadlo in Prag sowie am Nationaltheater Mannheim. Zuletzt war sie Co-Regisseurin der Uraufführung von Beat Furrers Das grosse Feuer an der Oper Zürich, verantwortlich für die szenische Umsetzung des Konzepts.

Darüber hinaus wirkte sie bei verschiedenen Festivals im Musiktheater-, Performance- und Tanzbereich mit, darunter Tanz im August – internationales Tanzfestival Berlin, die KunstFestSpiele Herrenhausen, der Mannheimer Sommer, die Münchener Biennale und die Wiener Festwochen. Vivien Hohnholz war von 2022 bis 2024 Stipendiatin der Akademie Musiktheater heute in der Sparte Regie und ist Finalistin des 14. Europäischen Opernregie-Preises (EOP).